Jahresdienstbesprechung des Löschzugs Brambauer: Rückblick, Ehrungen und neue Führung

Kürzlich fand die Jahresdienstbesprechung des Löschzugs Brambauer der Feuerwehr Lünen statt. Zu der Veranstaltung waren zahlreiche Gäste, Kameradinnen und Kameraden sowie Vertreter der Politik eingeladen.

Rückblick auf das Jahr 2024
Der kommissarische stellvertretende Löschzugführer, Marco Eickler, hob in seinem Bericht die Bedeutung des Löschzugs für die Feuerwehr Lünen hervor. Brambauer ist mit einer Fläche von knapp 11 km² und fast 20.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Stadtteil Lünen.

Im Jahr 2024 gab es mit 145 Alarmierungen so viele Einsätze wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Besonders die steigende Zahl technischer Hilfeleistungen und die zunehmenden Extremwetterlagen stellen die Einsatzkräfte vor neue Herausforderungen.

Um bestens vorbereitet zu sein, investierte der Löschzug im vergangenen Jahr über 688 Ausbildungsstunden in Schulungen und Übungen. Neben den Einsätzen engagieren sich die Kameradinnen und Kameraden auch gesellschaftlich: Über 150 Kinder wurden im sicheren Umgang mit Gefahren geschult, und bei Veranstaltungen wie dem Osterfeuer, dem Sankt-Martins-Umzug oder Gedenkveranstaltungen sind sie aktiv dabei.

Herausforderungen rund um den Jahreswechsel
Besonders im Blick stand auch der Jahreswechsel: Es kam erneut zu Angriffen mit Feuerwerkskörpern, bei denen ein Kamerad verletzt wurde. Zudem wurde ein brennender Wohnwagen gelöscht – es handelte sich um den Wohnwagen des kommissarischen Löschzugführers. Diese Vorfälle verdeutlichten die Gefahren durch illegale Feuerwerkskörper.

Personelle Veränderungen
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch wichtige Personalentscheidungen bekanntgegeben:

  • Cedric Hökendorf wurde offiziell zum Löschzugführer ernannt.
  • Marco Eickler übernimmt die Position des stellvertretenden Löschzugführers.

Beide wurden vom Leiter der Feuerwehr, Dr. Christian Märkert, ernannt. Hökendorf bedankte sich bei den Kameraden für das Vertrauen und blickt optimistisch in die Zukunft.

Christian Lippmann wurde zur neuen Vertrauensperson des Löschzugs gewählt und ernannt. Außerdem wurden die Gerätewarte Björn Schrader und Marvin offiziell in ihr Amt eingeführt.

Beförderungen und Ehrungen
Mehrere Kameradinnen und Kameraden wurden befördert:

  • Christian Lippmann zum Oberfeuerwehrmann
  • Felix Reichmann zum Unterbrandmeister
  • Tobias Lüttenberg zum Brandmeister
  • Roy Hövener zum Oberbrandmeister

Zudem wurde Björn Schrader für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Ausblick
Der Löschzug Brambauer bedankt sich bei allen Unterstützern und freut sich auf ein weiteres engagiertes Jahr im Dienste der Bürgerinnen und Bürger.

Änderungen in der Löschzugführung

In den kommenden Wochen wird es Veränderungen in der Führung des Löschzugs geben. Uwe Radmacher hat sein Amt zum 31. Januar 2025 niedergelegt. Nach einer kurzen internen Beratung hat der Löschzug beschlossen, Cedric Hökendorf als neuen Löschzugführer und Marco Eickler als seinen Stellvertreter dem Leiter der Feuerwehr vorzuschlagen.

Gemäß den üblichen Verfahren wird der Leiter der Feuerwehr im Rahmen einer offiziellen Anhörung die Meinungen des Löschzugs zu diesem Vorschlag einholen. Ab dem 1. Februar 2025 ist Cedric Hökendorf kommissarisch als Löschzugführer ernannt, während Marco Eickler die Position des Stellvertreters übernimmt.

Die endgültige Ernennung der neuen Löschzugführung erfolgt während der Jahresdienstbesprechung am 9. Mai 2025 im Gerätehaus Brambauer.

Für Fragen oder Anregungen steht die Löschzugführung wie gewohnt unter der E-Mail-Adresse loeschzug5@feuerwehr-luenen.de zur Verfügung. Alternativ können Sie auch unser Kontaktformular nutzen, um mit uns in Verbindung zu treten.

Wir danken Uwe Radmacher für seine geleistete Arbeit.

Löschzug Brambauer auf dem Weihnachtsmarkt

In diesem Jahr dürfen sich die Besucher des Weihnachtsmarktes in Brambauer auf eine ganz besondere Attraktion freuen: Erstmals wird der Löschzug Brambauer vor Ort sein und sich der Öffentlichkeit präsentieren. An den gesamten drei Tagen haben alle interessierten Bürger die Möglichkeit, mehr über die wichtige Arbeit der Feuerwehr zu erfahren.

Der Löschzug Brambauer wird mit einem eigenen Stand vertreten sein, an dem die Mitglieder des Löschzugs Rede und Antwort stehen. Ob Fragen zur Brandbekämpfung, zur technischen Hilfeleistung oder zu den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr – die engagierten Feuerwehrleute freuen sich darauf, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.

Zusätzlich werden spannende Informationen über die Ausbildung und das Ehrenamt bei der Feuerwehr bereitgestellt. Für Kinder gibt es sicherlich auch einige Überraschungen, um ihnen spielerisch die Themen Sicherheit und Brandschutz näherzubringen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um mehr über den Löschzug Brambauer zu erfahren und vielleicht sogar Interesse an einer aktiven Mitgliedschaft zu entwickeln. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, gemeinsam mit Ihnen eine besinnliche Adventszeit zu erleben!

Übung im Bereich der Friedhofstraße

Am Freitag, den 24. Mai 2024, beginnt um 19 Uhr eine umfassende Gemeinschaftsübung, an der der Rettungsdienst und zwei Löschzüge beteiligt sind. Der Löschzug 5 aus Brambauer und der Löschzug 6 aus Nordlünen Alstedde werden zusammen mit dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverband Lünen e.V. ortverband und den Auszubildenden dieser Organisationen an der Übung teilnehmen. Diese Übung bietet eine wichtige Gelegenheit, die Zusammenarbeit und Koordination zwischen den verschiedenen Einsatzkräften zu verbessern, um im Ernstfall einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Die Auszubildenden haben dabei die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einer realistischen Umgebung zu testen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Solche Übungen sind entscheidend, um die Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorzubereiten und sicherzustellen, dass sie in Notfallsituationen effizient und effektiv handeln können. Dabei werden verschiedene Szenarien durchgespielt, um die Reaktionsfähigkeit und Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten zu stärken.

Für die Teilnehmer bietet diese Gemeinschaftsübung nicht nur praxisnahe Lernerfahrungen, sondern auch eine wichtige Gelegenheit zum Austausch und zur Förderung der Teamarbeit. Die Übung wird sicherlich dazu beitragen, das Vertrauen und die Kompetenz der Einsatzkräfte weiter zu stärken und somit die Sicherheit der Bevölkerung in der Region zu erhöhen.

Was ist los am Gerätehaus?


An unserem Gerätehaus ist in letzter Zeit einiges los. Neben den üblichen Einsätzen und Übungen gibt es an einigen Vormittagen eine besondere Aktivität, die für Aufsehen sorgt: Brandschutzerziehung für Kindergärten.

Die Feuerwehr hat es sich zur Aufgabe gemacht, schon den Kleinsten wichtige Informationen zum Thema Brandschutz zu vermitteln. Dafür werden regelmäßig Kindergärten eingeladen, um spielerisch und anschaulich über das richtige Verhalten im Brandfall aufgeklärt zu werden.

Die Kinder sind begeistert von den spannenden Geschichten und praktischen Übungen, die ihnen die Feuerwehrleute bieten. Sie lernen, wie man einen Notruf absetzt, wie man sich im Brandfall verhält und welche Gefahren es zu beachten gilt. Besonders beliebt ist natürlich das Martinshorn, das die Feuerwehrleute immer wieder zur Demonstration einschalten.

Das laute Signal des Martinshorns ist nicht nur für die Kinder ein Highlight, sondern sorgt auch bei den Anwohnern für Aufmerksamkeit. Wenn das Martinshorn zu hören ist, wissen alle: Es ist wieder Zeit für Brandschutzerziehung im Gerätehaus.

Die Feuerwehrleute investieren viel Zeit und Engagement in diese wichtige Aufgabe, denn sie wissen: Nur durch frühzeitige Aufklärung können Unfälle vermieden und Leben gerettet werden. Die Brandschutzerziehung der Kindergärten ist daher ein fester Bestandteil des Einsatzplans der Feuerwehr geworden.

Also, wenn Sie das nächste Mal das Martinshorn hören und sich fragen, was am Gerätehaus los ist, denken Sie daran: Die Feuerwehrleute leisten nicht nur im Einsatzfall Großartiges, sondern engagieren sich auch aktiv für die Sicherheit unserer Kinder.

Gestaltung des Wachgeländes

Da wir bei dem Neubau des Gerätehauses einige Bäume fällen mussten, haben wir neue Bäume eingepflanzt. Damit die Bäume nicht ganz alleine auf dem Grundstück stehen, haben wir noch vereinzelt Heckenpflanzen dazwischen gepflanzt. Diese Bepflanzung dient nicht nur als Sichtschutz für unsere Sitzecke, sondern auch aus ökologischen Gedanken wollten wir die bestehende Bepflanzung erweitern. Mit Unterstützung der Fa. Dahlke wurden die richtigen Bäume und Heckenpflanzen ausgewählt und in einer gemeinsamen Aktion mit Andreas Dahlke und den Kameraden eingepflanzt.

Da der finanzielle Aufwand für solch eine Bepflanzung ziemlich hoch ist, wurde ein Förderantrag gestellt, der sogar schnell bewilligt worden ist.

Verleihung der Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen

Letzten Freitag erhielten Kameraden unseres Löschzuges die Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hatte alle Kameraden zur Verleihung eingeladen. Ausgezeichnet wurden die Kameraden, die während des Unwetters im Sommer 2021 im Einsatz waren.

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, 1. Vizepräsident Landtag NRW Rainer Schmeltzer und Feuerwehrchef Dr. Christian Märkert dankten den Kameraden mit ein paar schönen Worten. Auch Innenminister Herbert Reul ließ es sich nicht nehmen, den Kameraden zu danken. Leider gab der Terminplan des Ministers einen persönlichen Besuch nicht zu. So wurden die Dankesworte mit einer Videobotschaft überbracht.

Ehrenabteilung zu Besuch

Am letzten Donnerstag hatten wir Besuch der Ehrenabteilung. Coronabedingt mussten die Kammeraden fast 2 Jahre auf den Termin warten, um das neue Gerätehaus in Brambauer in Augenschein zu nehmen.

Begrüßt wurden die Besucher, vom Leiter der Feuerwehr Dr. Christian Märkert, Löschzugführer Uwe Radmacher und dem Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Lünen Rüdiger Huld. Dr. Märkert nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen und beantwortete zahlreiche Fragen zu seiner Person und rund um die Feuerwehr. Danach ging es zur Besichtigungstour durch das Gerätehaus.

Nach der Tour und einigen Oh´s und Ah´s, gab es im Schulungsraum eine kleine Stärkung. In persönlichen Gesprächen wurde der Abend noch etwas vertieft. Gleichzeitig konnten die Kameraden der Ehrenabteilung die neue Technik bestaunen. Zeitversetzt fand die Führungskräftefortbildung im Erdgeschoss des Gerätehauses statt. Die Onlineveranstaltung wurde parallel in den Schulungsraum übertragen.

Der Löschzugführer der Ehrenabteilung, Karl Georg Schwarzner, bedankte sich im Namen aller, mit einem kleinen Geschenk, bei den Brambauer Kameradinnen und Kameraden.

In Männerdomäne: 18-Jährige will zweite Feuerwehrfrau für Brambauer werden

Diesen Zeitungsartikel vom 14.10.2020 aus der Ruhrnachrichten von Michael Blandowski möchten wir euch nicht vorenthalten.

Eine 18-Jährige will sich nach dem Abi zur Feuerwehrfrau ausbilden lassen. Im Brambauer Löschzug 5 hat sie ein prominentes Vorbild. Sie wäre erst die zweite Frau im Löschzug.

Wie der Vater, so die Tochter: Die 18-jährige Johanna Diekmann möchte einmal in die Fußstapfen ihres Vaters Jörg treten. Noch besucht sie die 13. Klasse der Gesamtschule – danach will sie in einer Männerdomäne Fuß fassen. Sie will zum Feuerwehrlöschzug 5 Brambauer gehören.

„Bereits als kleines Kind hat mich mein Vater Jörg mitgenommen zum Löschzug Brambauer. Auch mit dem Kindergarten Hibiduri waren wir vor Ort und haben uns die Brambauer Feuerwehrwache näher angeschaut. Seitdem habe ich mich für das Feuerwehrwesen interessiert und kann davon nicht mehr loslassen“, sagt Johanna Diekmann.

Technische Ausstattung hat es ihr angetan

Insbesondere die gute Teamarbeit, aber auch die großen Feuerwehrautos ausgestattet mit Löschgeräten, Pumpen, Leitern, ein sogenannter Sprungretter als Trampolin oder die technische Ausstattung haben es der Tochter von Brandinspektor Jörg Diekmann angetan. Der Vater ist nicht nur im Löschzug 5 aktiv, sondern arbeitet auch noch hauptberuflich für die Berufsfeuerwehr Dortmund.

„Ich habe in diesem Jahr sogar schon an zwei Einsätzen teilgenommen. Einmal während eines ABC-Einsatzes am 17. August in der Wethmarheide als Bereitstellungskraft für die Kameraden und ein paar Tage später bei einer Wohnungstüröffnung verbunden mit einer Personenrettung“, sagt die Feuerwehrfrauenanwärterin stolz.

Vier Lehrgänge warten in der Ausbildung

Ehe sich Johanna Diekmann jedoch mit den Titel „Feuerwehrfrau“ schmücken darf, muss sie noch den obligatorische Check und einen Lehrgang absolvieren. Vorausgesetzt, die Corona-Bestimmungen lassen es zu, startet der Feuerwehrlehrgang im Februar 2021. Vier Module „Grundrechte für Feuerwehreinsätze“, „Grundtätigkeiten für Feuerwehreinsätze“, „eine Gruppe im Löschangriff“ sowie „Technische Hilfe“ stehen bis Ende November 2021 auf dem Stundenplan. Zusätzlich muss Johanna Diekmann an jeweils zwei Wochenenden noch einen Atemschutz- sowie ein Funkerlehrgang mit einer Erfolgskontrolle absolvieren.

Johanna Diekmann vom Löschzug 5 Brambauer fühlt sich in ihrer Rolle als zukünftige Feuerwehrfrau durchaus wohl.
Johanna Diekmann vom Löschzug 5 Brambauer fühlt sich in ihrer Rolle als zukünftige Feuerwehrfrau durchaus wohl. © Foto: Michael Blandowski

„Ich bin zuversichtlich, dass Johanna die Lehrgangsanforderungen meistern wird und wir in der Männerdomäne Feuerwehr offiziell eine weitere Frau, neben Anne Herrmann, begrüßen können“, sagt Brambauers stellvertretender Löschzugführer Rüdiger Huld. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Johanna auch gut anpacken kann. Bisher ist sie für uns schon eine wertvolle Stütze.“

Abseits der freiwilligen Feuerwehrarbeit möchte Johanna Diekmann nach Abitur an der Waltroper Gesamtschule eine Ausbildung zur Mechatronikerin aufnehmen. Mit ihrem Hobby Step Aerobic hält sie sich fit.

Treppenlauf in Köln

Die Kameraden des Löschzuges Brambauer, Samed Duman (rechts) und Felix Reichmann (links) haben heute am Treppenlauf in Köln teilgenommen. Sie belegten den 45. Platz mit einer Zeit von 10:30 Minuten in der Feuerwehrwertung. In ihrer Altersklasse eroberte das Team damit den 2. Platz. Treppenlauf bedeutet harte Arbeit. 39 Etagen mit 714 Stufen und insgesamt 132 Höhenmeter mussten in kompletter Einsatzuniform und Atemschutzgerät erklommen werden.
Zur Vorbereitung dieser Spitzenleistung, wurde in den vergangenen Wochen immer auch wieder das Lüner Rathaus genutzt.
Coronabedingt konnten wir die Beiden leider nicht wie gewohnt in der Vorbereitungsphase und heute direkt vor Ort in Köln unterstützen. Allein aus diesem Grund ist das Erreichte von heute eine Spitzenleistung. Die Kameraden*innen in Brambauer, wurden vom Team Köln immer wieder auf den neusten Stand gebracht.
Wir gratulieren diesem Top Team recht herzlich!