Vor der Gründung der Feuerwehr

 

Im Gegensatz zu anderen Gemeinden kommt es in Brambauer erst sehr spät zur Gründung einer Feuerwehr. Die Notwendigkeit war vorher nicht gegeben. Das flächenmäßig große Gebiet war nur schwach besiedelt. Alle Gebäude lagen weit auseinander. Diese wurden dann, so gut es ging, von den Bürgern geschützt.

 

1847      Am 22. Januar wurde dem Spritzenmeister und Kupferschläger Theodor Denninghoff in Lünen vom Vorsteher und dem Gemeindeverordneten die Aufsicht und Reparatur der hiesigen Feuerwehrspritze übertragen.

1861      Am 20. November brennt dem Colon Trillmann die Scheune bis auf die Grundmauer nieder.

1862      Am 07. Dezember wurde dem hier wohnenden Zimmermann Piepenbrink die Aufsicht und Reparatur der Feuerspritze übertragen.

 

1864      Brambauer hat eine Fläche von 4363 Morgen, 484 Einwohner, 71 Wohnhäuser, 2 Fabriken und Mühlen, 75 Ställe, Scheunen und Schuppen, 112 Pferde, 336 Rindvieh, 70 Hunde, 381 Schafe, 30 Ziegen, 201 Schweine und 67 Bienenstöcke.

1886      Im Mai vereinbaren die Gemeinden Brambauer, Eving, Lindenhorst, Holthausen, Kirchderne, Altenderne, Kemminghausen, Hostedde, Brechten, Lippholthausen, Gahmen, Horstmar, Beckinghausen, Niederaden und Oberaden eine Feuerordung über die gegenseitige nachbarschaftliche Löschhilfe.

1889

1.         Obwohl die Bildung einer Feuerwehr von Seiten des Landrates am 23. Dezember 1888 gefordert wurde, beschließt die Gemeindevertretung im Februar: „Die Bildung eines Brandcorps muß abgelehnt werden, weil in hiesiger Gemeinde die Interessenten zu weit auseinander wohnen.“

2.      Am 12 März wurde der Spritzenmeisterdienst für drei Jahre an den hier wohnenden Tagelöhner Diedrich Treek vergeben.

1899      In einem Revisionsbericht über das Feuerlöschwesen heißt es wie folgt: „Das Spritzenhaus liegt an dem Wege, der von dem Kommunalweg Lünen-Mengede nach dem Gehöft des Landwirtes Brügmann führt.“

1902      Das Gemeindespritzenhaus ist baufällig geworden. Die Landwirte D. Brügmann und W. Schulte-Tockhaus schenken der Gemeinde Brambauer ein Grundstück um ein neues Spritzenhaus zu bauen. Das Grundstück liegt im Gelände hinter dem Krankenhaus.

 

1904      In diesem Jahr erhält Brambauer die erste Wasserleitung. Für die Feuerwehr werden Hydranten zur Löschwasserentnahme eingebaut.

 

Gründung der Feuerwehr

 

1908      Am 01. August 1908 brannte der Hof Schulte-Mäter völlig nieder. Durch mangelhafte Feuerlöschgeräte und fehlende ausgebildete Rettungsmannschaften verursachte dieser Großbrand sehr hohen Schaden. Man wurde sich darauf in der Bürgerschaft und der Gemeindevertretung schnell einig, umgehend eine gut ausgerüstete und gut ausgebildete Feuerwehr aufzustellen. Die Vorbereitungen zogen sich jedoch noch bis in das Jahr 1909 hin.

1909

1.         Am 26. Januar teilte der Haus- und Grundbesitzerverein der Gemeindevertretung mit, daß er beschlossen habe, eine freiwillige Bügerfeuerwehr zu gründen und fragte an, ob die Gemeinde bereit sei, die erforderlichen Kosten zu übernehmen. Die Gemeindeverordneten beschlossen daraufhin am 29. März 1909, die Kosten von 5.000.- DM bis 6.000.- DM zu übernehmen. Am 26. April 1909 fand dann die Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr“ statt. 29 Bürger stellten sich zur Verfügung. Die Genehmigung der Gründung und der Statuten durch den Landrat erfolgte am 15. Juli 1909.

2.      Erster Wehrführer, mit dem Dienstgrad Hauptmann, wurde der Bauunternehmer Josef Hermann.

3.      Noch im Sommer dieses Jahres wurden die ersten Ausrüstungsstücke durch die Firma Henkel in Bielefeld geliefert. 

1910     

1.         Die jetzt schnell zunehmende Zahl von Gerätschaften und die qualifizierte Ausbildung der Feuerwehrmänner machten den Neubau eines Gerätehauses und eines Übungs- und Schlautrockenturmes notwendig. Umgehend beauftragte die Gemeindevertretung den Amtbaumeister mit den erforderlichen Planungsaufgaben. Als Standort wurde der Platz an der Friedhofstraße, neben der Volksschule, im Hof unserer jetzigen Feuerwache gewählt.

2.       Die Gemeindevertretung vergab die Arbeiten zur Errichtung des Turmes an die Firma Wiemer und Trachte, Dortmund und die Arbeiten zur Errichtung des Feuerwehrgeräteschuppens an die Firma Dörlemann, Brambauer.

3.       Sofort nach der Fertigstellung brach der Turm schon im Juni zusammen. Die Ursache wurde nie richtig ermittelt, da die Firma Wiemer und Trachte den Turm kostenlos noch einmal errichtete.

4.       Die jetzt 42 Feuerwehrmänner wurden bei der Westfälischen Provinzial Feuersocietät auf Kosten der Gemeinde versichert.

5.      Am 10. Oktober erhielt die Feuerwehr von der Gemeinde eine neue Feuerspritze Modell „Papenburg“ von der Firma Tidow in Hannover-Badenstedt zum Preis von 1.950.- Mark

6.      Schwere Brände waren in Brambauer zu löschen, u. a. in Elmenhorst beim Bauern Amann und in Brambauer bei Wiemann und Brüggemann.

7.       Der Schlüssel zum Gerätehaus befand sich bei Wirt  P. Brüggemann und bei Fritz Eickler.

 

1911

1.         Die Feuerwehr Brambauer hatte auch den Feuerschutz für Brechten und Lippolthausen übernommen.

2.          Die Zeche Minister Achenbach überließ der Bürgerwehr  50 Helme, 38 Röcke, 35 Hosen, 48 Arbeitsjacken und 45 Mützen. Zur Werkswehr wurde ein enger Kontakt gepflegt, da im Ernstfall oft einer dem anderen half.

3.         Am 07. November konnte die Freiwillige Feuerwehr größeren Schaden bei einem Brand bei Karl Fels verhindern.

4.        Am 20. Dezember fiel bei einem Brand auf dem Hof Große-Oettringhaus die Scheune und der Stall den Flammen zum Opfer. Die Feuerwehr rettete das Wohnhaus.

 

1912        Die Gemeindevertretung beschloß am 04. Oktober, den Geräteschuppen um ca. 8m nach Westen zu vergrößern. Im Dezember sind die Arbeiten bereits abgeschlossen.

 

1914

1.         Von der Gemeinde wurde im März ein Sprengwagen angeschafft, der auch zu Feuerlöschzwecken verwendet wurde. Bei der immer noch unzureichenden Löschwasserversorgung stand damit schnell eine größere Wassermenge zur Verfügung. Der Wagen hatte ein Fassungsvermögen von etwa 3.000 l . Stationiert war er auf dem Gelände der Zeche Minister Achenbach, da er nur von einem Lkw gezogen werden konnte, der wiederum nur bei der Zeche vorhanden war.

2.        Der Vorstand bestand aus folgenden Mitglieder: Jos. Hermann, F. Nüchter, P. Schlabs, A. Hufnagel, F. Eickler, W. Brüggemann, F. Füßmann, H. Berchem. Das letztgenannte Vorstandsmitglied war der Vater des bis 1973 tätigen Löschzugführers.

3.       Die beschaffte Fahne wurde am 28. Juni feierlich eingeweiht.

 

1915        Bis zum März waren die Alarmhörner bei Schwarz und Eickermann.

Von nun an waren sie bei Engelmann und Waschilewski.

 

1918        Am 02. Oktober richtete ein Brand im Betriebsbahnhof der Dortmunder Straßenbahn großen Schaden an. Zwei Straßenbahnwagen, ein Sprengwagen und das Magazin brannten völlig aus. Der Schaden betrug ca. 30.000.- Mark.

 

1919        Die Werkswehr „Minister Achenbach“ bestand bis 1919. Geräte und Kleidung gingen in Besitz der Freiwilligen Feuerwehr Brambauer über.

 

1921        Laut Protokollbuch wurden 14 Brände gelöscht. Einzelheiten wurden leider nicht vermerkt.

 

1923        Ab Januar war für mehrere Monate die Abhaltung von Versammlungen und Übungen durch die französische Besatzung verboten.

 

1925        Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte durch Hupen. Es hatte sich gezeigt, daß diese Art der Alarmierung nicht mehr ausreichte. Es wurde daher eine Sirene auf dem Amtshaus installiert (jetziges Krankenhaus) .

 

1926

1.         Es wurde eine hölzerne, ausziehbare Leiter von der Firma Magirus beschafft. Diese mußte von den Wehrleuten per Hand transportiert werden.

2.        Von der Regierung wurde den Kameraden Hermann, Eickler, Nüchter, Eickermann und Hufnagel das Verdienstkreuz für Verdienste im Feuerlöschwesen verliehen.

 

1928        Am 01. April wurde die Gemeinde Brambauer zur Stadt Lünen eingemeindet. Damit hörte auch die Selbständigkeit der „Freiwilligen Feuerwehr Brambauer“ auf. Der neue Name war jetzt „Löschzug Brambauer in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lünen“. Die Eigenständigkeit des Löschzuges blieb jedoch erhalten.

 

1933

1.         Stall und Scheune des Bauern Brüggemann gingen in Flammen auf. Viele Stück Großvieh kamen in den Flammen um.

2.        Auf Anordnung der Machthaber des 3. Reiches mußten alle Fahnen von Vereinigungen abgegeben werden. Auch unsere Fahne wurde in der Feuerwehrschule in Münster eingelagert, wo sie nach einem Bombenangriff verbrannte.

 

1934        Am 25. August wurde das 25 jährige Bestehen der Feuerwehr Brambauer feierlich begangen.

 

1938        Oberbrandmeister J. Hermann schied wegen Erreichung der Altersgrenze als Löschzugführer aus dem aktiven Dienst. Brandmeister Hillebrand übernahm nun den Löschzug.

 

1941        Am 09. April starb Löschzugführer R. Hillebrand. Er wurde mit besonderen Ehren zu Grabe getragen. Neuer Löschzugführer wurde Kamerad Kipper, sein Stellvertreter K. Meier.

 

1942       

1.         Am 22. Januar fand die erste Abschlußprüfung einer Gruppe der Feuerwehr-HJ statt. Der praktische Teil der Prüfung wurde am Steigerturm an der Ecke Borker Straße – Altstadtstraße absolviert. Die Anforderungen entsprachen den Themen der Prüfung vom 12. Juli 1941 in Lünen – Mitte.

2.        Im Rahmen der Volkswehrertüchtigung mußte jeder Feuerwehrmann das Reichssportabzeichen erwerben. Die Disziplinen waren u. a. folgende: 30 km Marsch, Schießen, Schleichen durch Gelände, Handgranaten werfen, 3000 m  Lauf, usw.

3.        Am 16. Juli konnten die Kameraden ein LLG mit TSA und TS-8 (leichtes Löschgruppenfahrzeug mit Tragkraftspritzenanhänger und Tragkraftspritze übernehmen und ihr Eigen nennen.

 

1943        Durch die Kriegseinwirkung stieg die Zahl der Brände stark an. Auch in Dortmund mußte man aushelfen.

 

1945       

1.         Am Karfreitag wurde von den Machthabern des 3. Reiches unser Löschfahrzeug beschlagnahmt. Seitdem ist nichts mehr von diesem Auto bekannt.

2.         Im Juni wurde von den Briten ein LF 25 übergeben.

 

1946        W. Kipper schied als Löschzugführer aus. K. Meier übernahm die Leitung des Löschzuges.

 

1953       

1.         Am 27. Januar verstarb Josef Hermann, der von 1909 bis 1938 als Hauptmann die Feuerwehr Brambauer leitete.

2.        Am 03. September brannte die Feldscheune des Bauern H. Brüggemann.

3.        Am 03. November ging die Scheune bei Westermann in Flammen auf. Durch das Eingreifen der Feuerwehr konnten Wohnhaus und Stall gerettet werden.

 

1954       

1.         Im Januar erhielt der Ortsteil Brambauer von der Stadt Lünen ein TFL 16. Die Übergabe erfolgte am 20. Februar durch Stadtbrandmeister H. Brockhaus. Das bisher hier stationierte LF 25 bekam der Lz Lippolthausen.

2.       Nach langer Krankheit starb Oberfeuerwehrmann Paul Brüggemann. Er war noch aktiver Feuerwehrmann. Alle Kameraden, die während der aktiven Dienstzeit sterben, werden mit besonderen Ehren zu Grabe getragen. Nach Anschaffung der Drehleiter wurde erstmalig der Sarg mit der sterblichen Hülle auf die Plattform der Leiter gestellt und unter Anteilnahme der Kameraden vom Sterbehaus zum Friedhof gebracht. Durch eine neue Verordnung finden Beerdigungen in Zukunft nur noch auf dem Friedhof statt; daher kann kein Kamerad mehr unter diesen besonderen Ehren zu Grabe getragen werden.

 

1955       

1.         Der 1910 errichtete Übungs- und Schlauchtrockenturm ist baufällig. Er wird von der Firma Schlabs und Co. abgerissen.

2.        Die Kameraden BM K. Meier, OFM H. Berchem und OFM E. Matzigkeit erhielten am 08. Oktober das ihnen vom Innenminister unseres Landes verliehene Feuerwehrehrenabzeichen in „Silber“, für 25 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

 

1956       

1.         Am 13. Januar bricht in den hölzernen Dachaufbau des 6 geschoßigen Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Wittekindstraße, bei Dachdeckerarbeiten ein Brand aus. In Ermangelung einer Drehleiter ließen die Feuerwehrmänner sich im Korb des Turmdrehkranes hochziehen. Mittels der mitgenommenen Schlauchleitung wurde der Innenangriff wirkungsvoll unterstützt. Der Sachschaden betrug 15.000.- DM. Im Heft 3 der Feuerwehrzeitung „Brandschutz“ von 1957 wurde dieser Einsatz mit 2 Bildern erwähnt.

2.       Unterbrandmeister H. Berchem wurde am 06. Dezember nach erfolgreichem Besuch eines Brandmeisterlehrganges an der Landes-Feuerwehrschule in Münster von Stadtbrandmeister Th. Mengelkamp zum Brandmeister befördert.

 

1958       

1.         Die Kameraden Oberfeuerwehrmann P. Freienhofer und Oberfeuerwehrmann W. Tast erhielten das Feuerwehrehrenabzeichen in „Silber“, für 25 jährige Tätigkeit in der Feuerwehr.

2.         Das TFL 16 wurde im September mit einem Funkgerät bestückt. Rufname: Florian Lünen 3.

 

1959       

1.         Die Kameraden Oberfeuerwehrmann H. Lübke, Oberfeuerwehrmann Richter und Oberfeuerwehrmann P. Vogt waren 25 Jahre in der Feuerwehr. Sie erhielten das Feuerwehrehrenabzeichen in „Silber“.

2.        Der Einstellplatz für unser TLF 16 (Gerätehaus) an der Achenbachschule entsprach nicht mehr den Erfordernissen. Seit Jahren wurde der Rat der Stadt um Beseitigung des Zustandes gebeten. Nach vollendeter Planung und Genehmigung der Gelder wurde nach im Frühjahr mit dem Neubau der Feuerwache an der Wittekindstraße begonnen. Oberbürgermeister Stock machte am 10. März den ersten Spartenstich.

3.        Durch ein Großfeuer wurde am 08. Dezember die Scheune des Bauern Große Oetringhaus ein Raub der Flammen. Das gewaltige Feuer machte sogar die Hilfe der Berufsfeuerwehr Dortmund erforderlich.

 

1960       

1.         Schon am 21. April konnte die Einweihung der neuen Feuerwache erfolgen. In de, zweigeschossigen Gebäude befinden  sich: 2 Einstellplätze für Löschfahrzeuge, 1 Aufenthaltsraum, Toilette und Waschraum, ferner drei Wohnungen. Zwei Wohnungen wurden im Dezember 1959 von Feuerwehrmänner bezogen. Diese beiden Kameraden versahen mit ihren Ehefrauen wechselseitig den Telefonbereitschaftsdienst. Das hat eine schnelle Alarmierung- und Einsatzmöglichkeit des Löschzuges zur Folge. Unter diesen gegebenen Umständen kann auf jeden Fall von einer Feuerwache gesprochen werden.

2.        Seit 1956, bis zum Bezug der neuen Feuerwache im Jahr 1960, liefen die telefonischen Brandmeldungen beim Hauptbrandmeister Karl Meier ein. Die ganze Familie hatte sich in aufopfernder Weise lange Jahre für diesen Telefonbereitschaftsdienst zur Verfügung gestellt.

3.       Das nach dem Kriege im Saal Eickermann, Waltroper Straße 70, eingebaute Kino wurde in den Morgenstunden des 9. Juli durch einen Brand stark beschädigt. Der vermutlich in der Loge entstandene Brand, vernichtete nahezu die gesamten Einbauten. Zur Brandbekämpfung war auch der Löschzug Mitte eingesetzt.

4.       Besondere Schwierigkeiten bereitete die Bekämpfung eines Scheunenbrandes am Mittag des 13. August Am Herrenthey 2. Das Löschwasser mußte mit Tankwagen herangefahren werden, da Hydranten oder ein Löschwasserteich nicht vorhanden waren. Wohnhaus, Stallungen und Geräte wurden gerettet.

5.       An den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Löschzuges Lünen-Mitte, im September nahmen alle Kameraden aktiv teil. Zur Ausrichtung der Bezirksleistungswettkämpfe stellte  die Wehr 4 Mann als Zeitnehmer.

6.       Brandmeister H. Berchem wurde am 28. Oktober von Stbm. Th. Mengelkamp zum Oberbrandmeister befördert.

 

1963

1.         Kamerad Oberfeuerwehrmann W. Manske erhielt für 25 jährige Mitgliedschaft, das Feuerwehrehrenabzeichen in „Silber“.

2.         Löschzugführer Hauptbrandmeister K. Meier erhielt das ihm vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehene Feuerwehr-Ehrenkreuz 2. Stufe.

3.          Löschzugführer Hauptbrandmeister K. Meier schied wegen Erreichung der Altersgrenze aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Stbm. Th. Mengelkamp ernannte Brandmeister H. Berchem zum neuen Löschzugführer.

4.           Am 10. Dezember mußten wir Kamerad Meier zu Grabe Tragen. In Heft 3 der Fachzeitschrift „Feuerwehrmann“ wurden seine Verdienste um das Feuerwehrwesen durch Abdruck seines Porträts und einer Abhandlung gewürdigt.

 

1965       

1.         Oberbrandmeister H. Berchem wurde am 23. März von Stbm Th. Mengelkamp zum Hauptbrandmeister befördert. Unterbrandmeister E. Matzigkeit wurde zum Brandmeister befördert.

2.         Der Neubau der Feuerwache in Lünen-Mitte wurde eingeweiht. Während dieser Veranstaltung erhielt Kamerad E. Matzigkeit das Feuerwehrehrenabzeichen in „Gold“ für 40 jährige Treue zur Feuerwehr. Oberfeuerwehrmann Pastucha erhielt dasselbe in „Silber“ für 25 jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr.

3.        Am 29. November brannte eine Dachgeschoßwohnung in der Gustav-Sybrecht-Straße 50. Trotz schnellen Eingreifens konnte eine Wohnungsinhaberin nur noch tot geborgen werden.

 

1966       

1.         Kamerad Oberfeuerwehrmann A. Wagner erhielt das Feuerwehrehrenkreuz in „Silber“, da er 25 Jahre der Feuerwehr zur Verfügung stand.

2.         Der Brand einer Dachgeschoßwohnung an der Königsheide 39, am 06. Mai, machte den Einsatz von 3 C-Rohren und den Einsatz der Drehleiter erforderlich.

 

1967       

1.         Aus den Mitteln des zivilen Bevölkerungsschutzes erhielt unser Löschzug ein LF 16-TS (ZS).

2.        „Explosion mit anschließenden Großbrand am 21. August auf der Zeche Minister Achenbach“ lautete die eingehende Alarmierungsmeldung. Im Einsatz waren 9 C-, 2 B- und 1 Pulverrohr, 55 Mann und ein Zug der Berufsfeuerwehr Dortmund.

3.         Brand im Schankraum der Gaststätte unseres Löschzugführers H. Berchem. Das Feuer wurde schnell gelöscht. Die „Nachlöscharbeiten“ dauerten sehr lange.

 

1968       

1.         Am 28. Mai wurde wegen Erreichung der Altersgrenze unser langjähriger Stadtbrandmeister Th. Mengelkamp aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Er wurde vom Rat zum Ehrenstadtbrandmeister ernannt mit dem Recht, auch weiterhin seine Uniform tragen zu dürfen. Sein Nachfolger wird Oberbrandmeister Josef Mengelkamp.

2.        Unterbrandmeister Heinrich von Glinski wurde am 06. Dezember zum Brandmeister befördert.

 

1969       

1.         Heinrich Berchem erhielt das Feuerwehrehrenabzeichen in „Gold“ für 40 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

2.          Unseren schwarzen Schutzhelm erhielt einen neuen Anstrich; er war – und – ist – jetzt weiß, nachleuchtend, damit die Kameraden bei Dunkelheit besser erkannt werden.

3.         Das 60 jährige Bestehen unseres Löschzuges wurde mit einem  Saalfest gefeiert. Die Leistungswettkämpfe wurden von unserem Löschzug ausgerichtet. Da diese Wettkämpfe nicht nur auf Stadtebene durchgeführt werden, nahmen 56 Gruppen daran teil. Bei diesen Wettkämpfen mußte in einer bestimmten Zeit ein Löschangriff aus offenem Gewässer unter vornahme von 3 C-Rohren durchgeführt werden. Außerdem war ein Hindernislauf durchzuführen, bei dem eine Wand von 1,5 m Höhe, eine Röhre von 6 m Länge und ein Schwebebalken zu überwinden waren.

 

1970       

1.         Oberfeuerwehrmann Seese wurde zum Unterbrandmeister ernannt.

2.         Im Juni nahmen wir mit einer großen Abordnung an den Feierlichkeiten des 50 jährigen Bestehens des Löschzuges Nordlünen-Alstedde teil.

3.         Den Feuerwehrtag in Münster besuchten wir mit einer starken Mannschaft.

 

1971       

1.         Oberfeuerwehrmann R. Schmidt erhielt für 25 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr das Feuerwehrehrenabzeichen in „Silber“.

2.         Großbrand auf dem Hof des Bauern Voerste. Da der nächstgelegene Hydrant an der Brechtener Straße lag, gestaltete sich die Brandbekämpfung in der ersten Phase sehr schwierig. Im Einsatz waren außer unserem Löschzug der Löschzug Mitte und ein Zug der Berufsfeuerwehr Dortmund.

 

1972        In diesem Jahr fand die Feuerwehrausstellung der „Rote Hahn“ in Frankfurt statt. Diese Ausstellung wurde von vielen Kameraden besucht.

 

1973       

1.         Löschzugführer Heinrich Berchem schied wegen Erreichung der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus. Sein Nachfolger wurde Oberbrandmeister Heinrich von Glinski.

2.         Am 27. Juli erhielt der Löschzug Mitte ein neues TLF. Das alte Fahrzeug des Lz Mitte wurde uns übergeben, da unser TLF über 19 Jahre alt war und den Anforderungen unseres Löschzuges nicht mehr gewachsen war. Unser altes TLF wurde einer Werksfeuerwehr für den innerbetrieblichen Brandschutz übergeben.

4.        Gleichzeitig mit der Übergabe des neuen TLF´s wurde auch der Anbau an unsere Feuerwache übergeben. Unser Löschzug kann jetzt 4 Fahrzeuge unterstellen. Der Fahrzeugpark besteht jetzt aus 1 TLF 16, 1 LF 16 ZS, 1 LF 8 und 1 TLF 8 ZS.

5.       Unsere alljährliche Weihnachtsfeier wurde trotz des infolge der Ölkrise ausgesprochenen Sonntagsfahrverbot ein voller Erfolg.

6.       Oberbrandmeister Heinrich von Glinski wurde nach erfolgreichem Besuch der Landesfeuerwehrschule in Münster, von Stbm J. Mengelkamp zum Hauptbrandmeister befördert.

 

1974       

1.         Beim Landwirt Witte brannte ein Heuhaufen. Die Berufsfeuerwehr Dortmund, die stets zu Einsätzen in unserem Stadtteil mit ausrückt, fuhr auf einem Feldweg zur Einsatzstelle eine Drehleiter in den Graben. Mit Hilfe des Rüstwagens aus Lünen wurde die Leiter wieder auf den richtigen Weg gebracht. Danach übernahm unser Löschzug die Einsatzstelle. Die Wasserversorgung wurde mit dem  „Jumbo“ und Hydranten am Krankenhaus aufrechterhalten.

2.       Am 07. Oktober wurde eine Bombendrohung gegen das Krankenhaus Brambauer gemeldet. Wir übernahmen mit der Polizei eine Sicherheitswache und die Durchsuchung des Gebäudes.

3.       Seit Endes des Jahres ist am Marienhospital in Lünen der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ stationiert.

 

1975       

1.       Die Stadt Lünen verlor ihre Kreisfreiheit und wurde dem Kreise Unna zugeordnet.

2.       Oberfeuerwehrmann Heinrich Richter erhielt das Feuerwehrehrenabzeichen in „Silber“ und trat in die Alters- und Ehrenabteilung ein.

3.       Am 28. März wurden wir zu einem Brand beim Bäcker Möllers gerufen. Dort brannte nur ein Abfalleimer. Während der Löscharbeiten wurde ein Brand im Sarglager der Schreinerei Möller gemeldet. Da die Fahrzeuge schon teilweise wieder eingerückt waren, gab es in den ersten Minuten ein wenig Aufregung. Aber schon bald konnten wir durch massiven Einsatz größeren Schaden verhindern.

5.       Unterbrandmeister F.-W. Disselkamp wurde zum Brandmeister befördert.

6.        Am 24. 10. Wurden wir zu einem Brand einer KFZ-Werksatt gerufen. Diese lag zwar schon auf dem Waltroper Gebiet, aber da wir als Erste alarmiert wurden, konnten wir auch als Erste an der Einsatzstelle eintreffen. Trotz massiven Einsatzes der Löschzüge Brambauer, Mitte und der Feuerwehr Waltrop, brannte das Gebäude völlig aus. Die Feuerwehr Waltrop übernahm nach Beendigung des Einsatzes die Brandwache. Ein Waltroper Feuerwehrkamerad, der nachträglich alarmiert wurde, verunglückte auf dem Weg zu dieser Brandwache mit seinem PKW tödlich.

7.       Am letzten Tag dieses Jahres, kurz vor Mitternacht, wurden wir zum Einsatz ins Möbelhaus „DEMO“ gerufen, das in voller Ausdehnung brannte.

 

1976       

1.         Die Bekämpfung des Brandes  „DEMO-Möbelhaus“ hielt bis in die Mittagsstunden des 1. Januar an.

2.         Unser Kamerad Lübke beherbergte in diesem Jahr einem englischen Feuerwehrmann aus der Partnerstadt Salford.

3.        Durch die Einkreisung nach Unna verloren wir unseren eigenen Funkkanal. Alle Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge des Kreises arbeiten jetzt auf einem Kanal. Dies bedeutet, daß das Absetzen eines Funkspruches oft zum Glücksspiel wurde.

4.       Das TLF 8 ZS, welches mit Schaumittel gefüllt für größere Brände in unserer Wache stationiert war, wurde durch einen HRW (Rüstwagen) ersetzt. Unser TLF wurde zum Löschzug Alstedde überführt.

5.     Am 24.12. trugen wir Kamerad Richter sen. , unter großer Anteilnahme unseres Löschzuges und der übrigen Feuerwehrmänner der Stadt Lünen zu Grabe.

 

1977       

1.         Am 12.02. weihten wir im Rahmen einer Karnevalsfeier den in Eigenhilfe umgebauten Schulungsraum in unserer Wache ein.

2.        Im Oktober wurden alle Kameraden mit einem Parka ausgerüstet.

3.        Oberbrandmeister Sesse, stellvertretender Löschzugführer, schied wegen Erreichung der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus.

4.        In diesem Jahr wurden wir zu insgesamt 32 Einsätzen gerufen.

 

1978       

1.         Unterbrandmeister van Elst wurde zum Brandmeister befördert, Brandmeister Distelkamp zum stellvertretenden Löschzugführer ernannt.

2.        Am 15.06. machte ein Großbrand auf dem Holzplatz der Zeche Minister Achenbach unseren Einsatz erforderlich.

3.       Brandmeister Distelkamp wurde am 07.07. zum Oberbrandmeister befördert.

4.       In diesem Jahr fuhren wir 69 Einsätze, bei denen es sich in 15 Fällen um böswillige Alarmierungen handelte.

 

1979       

1.         Auf der Jahresdienstbesprechung aller Löschzüge forderte unser Löschzugführer Heinrich von Glinski mit Nachdruck die stille Alarmierung für Brambauer.

2.        Oberfeuerwehrmann Wolfgang Melka wurde zum Brandmeister befördert.

3.       Am 15.09. begingen wir das 70 jährige Jubiläum unseres Löschzuges, zu dessen Anlaß uns ein neues Löschfahrzeug übergeben wurde (LF 8 schwer ; Löschfahrzeug mit Gruppenbesatzung).

4.       Ein Brandstifter hielt uns in Atem. Wir löschten Lauben, Müllcontainer und PKW´s.

5.        Am 19.12. fuhren wir 7 Einsätze innerhalb von 2 Stunden. Zunächst an der Brambauer Straße, danach ging es zur Polizeiwache Lünen an der Viktoriastraße. Auf dem Rückweg bewältigten wir weitere 5 Brände auf der Brambauer Straße und der Königsheide. Ein Brandstifter hatte seine Spur hinterlassen. Glücklicherweise enstand in allen Fälle nur geringer Sachschaden.

6.       In diesem Jahr wurden wir zu 75 Einsätzen gerufen.

 

1980       

1.         Am 18.03. rückten sämtliche Löschzüge der Feuerwehr Lünen zu einem Großbrand auf der Eisenhütte Westfalia aus.

2.         Im Juni nahmen wir mit einer großen Abordnung am Leistungsnachweis und dem  60 jährigen Jubiläum des Löschzuges Nordlünen-Alstedde teil.

3.        Am 14. Und 15. 06. fuhren  wir  zur Feuerwehraustellung „Interschutz“ nach Hannover.

4.        Am 28.11. erhielten wir endlich die Geräte zur „Stillen Alarmierung“. Jeder Feuerwehrmann verfügt seitdem über einen Funkmeldeempfänger, welchen er ständig bei sich tragen muß. Nachts wird dieses Gerät in einem Ladegerät aufgeladen. Somit können die Bewohner Brambauers endlich wieder ruhig schlafen, und wir werden nicht mehr durch Schaulustige gestört, die nach der Sirenenalamierung stets in großer Zahl erschienen.

5.       Noch am selben Tag wurde unserem Löschzug ein ELW (Kdow), in Form eines VW-Bullis übergeben.

6.       Brandmeister Dieter van Elst wurde zum Oberbrandmeister ernannt.

7.       In diesem Jahr verzeichneten wir 85 Einsätze.

 

1981       

1.       Am 24.02. wurden wir zu unserem Kameraden Helmut Stolzenhoff gerufen. In seinem Betrieb brannte die Räucherkammer und die Wurstküche.

2.       Eine erneute Brandstifterserie hielt uns wieder in Atem. Oft wurden wir zu drei Einsätzen in einer Nacht gerufen.

3.       Bei einem Einsatz erlitt ein Bürger, der vor unserem Eintreffen Löschversuche unternahm, einen Herzinfarkt. Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod des Mannes feststellen.

4.        In diesem Jahr wurden die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung Heinrich Lübke und Wilhelm Tast zu Grabe getragen.

5.        In diesem Jahr verzeichneten wir 97 Einsätze.

 

1983       

1.         Am 03. Und 04.06. nahmen wir mit einer starken Abordnung an den Jubiläumsfeierlichkeiten des Löschzuges Niederaden teil.

2.         Am 24.06. wurde die Stadt von einem Sommerunwetter heimgesucht. Wir wurden zu 15 Einsätzen gerufen, um Wasser und Hagel zu beseitigen.

3.        Am 17.08. wurden wir zur Unterstützung des Löschzuges Mitte zu einem Großbrand beim Landwirt Haumann am Buchenberg alarmiert. 6 Küche und 1 Pony kamen in den Flammen um, Der Brand konnte erst nach mehreren Stunden gelöscht werden.

4.        Am 10.10. rückten wir zu einem schweren Unfall auf der Brambauer Straße aus . Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge wurden 9 Personen verletzt. Ein Fahrzeug wurde völlig zerrissen. Die Wrackteile lagen über 100 Meter auseinander verstreut.

5.        Ein orkanartiger Sturm, der über unseren Stadtteil hinwegfegte, machte am 26.11. dieses Jahres, unser Ausrücken in 10 Fällen erforderlich.

6.         In diesem Jahr verzeichneten wir die Rekordzahl an Einsätzen – insgesamt 117.

 

1984       

1.         Das gesamte 1. Halbjahr stand ganz im Zeichen unseres 75 jährigen Jubiläums. Umfangreiche Planungen und Vorbereitungen waren notwendig, um die Veranstaltung im Juni durchführen zu können.

2.        Auf der Jahresdienstbesprechung aller Löschzüge am 16.01., wurde unser Kamerad Gerhard Berner für 25 jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr, mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.

3.       Am 14.04. kam es zu einem Zwischenfall auf einer Einsatzfahrt. Ein Pkw-Fahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Lünen kam, überhörte und übersah Horn und Blaulicht unseres TLF 16 und prallte an der Kreuzung Waltroper Straße / Königsheide in die Seite des TLF. Die Insassen des PKW´s wurden nur leicht verletzt. Im nachher eingeleiteten Verfahren wurde ein vorschriftsmäßiges Verhalten des TLF – Fahrers nachgewiesen, worauf das Verfahren eingestellt wurde.

4.       Zum Jubiläum des Löschzuges am 08.06. wurde eine Heumeßsonde dem Lz überreicht, die die Westfälische Provinzial Versicherung gestiftet hatte.

5.      Am 12.06. wurde die Ausstellung „Feuer ist teuer“ in der Sparkasse Brambauer eröffnet.

6.      Am 22.06. hatten wir die traurige Pflicht, den Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung Wilhelm Manske zu Grabe zu tragen.

7.      Am 22.06. begannen die offiziellen Jubiläumsveranstalltungen, worauf am 23.06. der Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises auf dem Marktplatz ausgerichtet wurden.

8.      Ein orkanartiger Sturm in der Nacht zum 24.11. sorgte für 11 Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung.

 

1986       

1.      Auf der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges am 24.01. wurde Wolfgang Melka zum stellvertretenden Löschzugführer ernannt.

2.      Am 12.07. folgten wir einer Einladung der Fahrschulabteilung Bundeswehr in Hemer, wo wir technische Hilfeleistungen an PKW´s vorführten.

3.      Am 24.06. rückten wir in den frühen Morgenstunden zu einem Großbrand bei der Firma Musmann aus. Hier brannten Lager- und Büroräume.

4.      Um 2 Uhr des 06.09. brannte beim Landwirt Große-Oetringhaus eine große Menge Stroh. Insgesamt waren wir dort 15 Stunden im Einsatz.

5.      Auch im Jahr 1986 kam es am 20.10. wieder durch einem Sturm zu 10 Einsätzen innerhalb weniger Stunden.

6.      Zwei schwere Verkehrsunfälle galt es am 20.11. und am 29.12. zu bewältigen.

7.      Insgesamt wurde unser Löschzug 1986 zu 64 Einsätzen alarmiert.

 

1987       

1.       Heinrich von Glinski erhielt am 19.01. das Feuerwehrehrenzeichen in Silber, für 25 jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

2.       Zu einem Fischsterben wurden wir am 01.05. zum Ententeich gerufen. Der Sauerstoffgehalt des Teiches hatte stark abgenommen, worauf von uns bis zum 02.05. Frischwasser eingeleitet wurde.

3.       Am 22.06. riß ein Sturm zwei Bäume am Freibad um. Es wurde ein PKW  und ein Motorrad total zerstört. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.

4.       Am 23.08. wurden wir zu einem Kellerbrand gerufen. Bei den Löscharbeiten stieß der vorgehende Trupp aus phosphathaltige Mittel, welche im Keller gelagert wurden.

5.       In der Halbjahresdienstbesprechung aller Löschzüge, wurde Wolfgang Melka zum Hauptbrandmeister befördert.

6.       Das Jahr 1987 endete mit einem Resultat von 73 Einsätzen.

 

1987

1.       Gleich am 1. Tag des Jahres wurden wir 7 mal alarmiert. Es galt zahlreiche brennende Müllcontainer und einen Wohnungsbrand zu bekämpfen.

2.       Am 18.01. erhielt der Kamerad Heinrich Berchem  das Siegel der Stadt Lünen, für die 60 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

3.       Am Morgen des 03.07. galt es einen Wohnungsbrand an der Ottostraße zu löschen. Kinder hatten mit Feuer im Kinderzimmer gespielt.

4.       Zu einem Kellerbrand mit Explosion kam es am 08.06. im Lagerraum eines Friseursalons an der Waltroper Straße. Das Feuer konnte nur durch Einsatz von Schaum gelöscht werden.

5.       Am 10.07. wollte ein 14 jähriges Mädchen vom Kühlturm der Zeche Minister Achenbach 1/2 in den Tot springen. Nach einer Stunde zureden, des Kameraden Heinrich von Glinski in ca. 40 m Höhe, gab das Mädchen ihren Selbstmordversuch auf.

6.       Am 31.10. ereignete sich der wohl schockierendste Einsatz des Jahres. Ein LKW-Fahrer fuhr in die im baubefindliche Halle eines Möbelmarktes an der Mengeder Straße und riß dabei einen 16 t schweren Betonträger mit dem Führerhaus von den Auflagestützen herunter. Der Fahrer konnte von uns nur noch tot aus seinem Führerhaus geborgen werden.

7.      Am 04.12. ereignete sich der letzte dramatische Einsatz des Jahres 1988. Zwei Kinder hatten wieder mit Feuer gespielt und setzten die Wohnung in Brand. Beide Kinder und ihr 9 Monate altes Geschwisterchen, welches in seinem brennenden Kinderbett lag, wurden von uns gerettet und mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

2009

Im Rahmen des hundertjährigen Bestehens wurde der Leistungsnachweis des Kreis Unna in Brambauer ausgerichtet. Besonders freuten wir uns über den Besuch aus der Hauptstadt Berlin. Die Löschgruppe Wedding aus Berlin hat als Gastgruppe den Leistungsnachweis erfolgreich absolviert.