Am Freitag, den 24. Mai 2024, beginnt um 19 Uhr eine umfassende Gemeinschaftsübung, an der der Rettungsdienst und zwei Löschzüge beteiligt sind. Der Löschzug 5 aus Brambauer und der Löschzug 6 aus Nordlünen Alstedde werden zusammen mit dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverband Lünen e.V. ortverband und den Auszubildenden dieser Organisationen an der Übung teilnehmen. Diese Übung bietet eine wichtige Gelegenheit, die Zusammenarbeit und Koordination zwischen den verschiedenen Einsatzkräften zu verbessern, um im Ernstfall einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Die Auszubildenden haben dabei die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einer realistischen Umgebung zu testen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Solche Übungen sind entscheidend, um die Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorzubereiten und sicherzustellen, dass sie in Notfallsituationen effizient und effektiv handeln können. Dabei werden verschiedene Szenarien durchgespielt, um die Reaktionsfähigkeit und Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten zu stärken.
Für die Teilnehmer bietet diese Gemeinschaftsübung nicht nur praxisnahe Lernerfahrungen, sondern auch eine wichtige Gelegenheit zum Austausch und zur Förderung der Teamarbeit. Die Übung wird sicherlich dazu beitragen, das Vertrauen und die Kompetenz der Einsatzkräfte weiter zu stärken und somit die Sicherheit der Bevölkerung in der Region zu erhöhen.
Diesen Zeitungsartikel vom 14.10.2020 aus der Ruhrnachrichten von Michael Blandowski möchten wir euch nicht vorenthalten.
Eine 18-Jährige will sich nach dem Abi zur Feuerwehrfrau ausbilden lassen. Im Brambauer Löschzug 5 hat sie ein prominentes Vorbild. Sie wäre erst die zweite Frau im Löschzug.
Wie der Vater, so die Tochter: Die 18-jährige Johanna Diekmann möchte einmal in die Fußstapfen ihres Vaters Jörg treten. Noch besucht sie die 13. Klasse der Gesamtschule – danach will sie in einer Männerdomäne Fuß fassen. Sie will zum Feuerwehrlöschzug 5 Brambauer gehören.
„Bereits als kleines Kind hat mich mein Vater Jörg mitgenommen zum Löschzug Brambauer. Auch mit dem Kindergarten Hibiduri waren wir vor Ort und haben uns die Brambauer Feuerwehrwache näher angeschaut. Seitdem habe ich mich für das Feuerwehrwesen interessiert und kann davon nicht mehr loslassen“, sagt Johanna Diekmann.
Technische Ausstattung hat es ihr angetan
Insbesondere die gute Teamarbeit, aber auch die großen Feuerwehrautos ausgestattet mit Löschgeräten, Pumpen, Leitern, ein sogenannter Sprungretter als Trampolin oder die technische Ausstattung haben es der Tochter von Brandinspektor Jörg Diekmann angetan. Der Vater ist nicht nur im Löschzug 5 aktiv, sondern arbeitet auch noch hauptberuflich für die Berufsfeuerwehr Dortmund.
„Ich habe in diesem Jahr sogar schon an zwei Einsätzen teilgenommen. Einmal während eines ABC-Einsatzes am 17. August in der Wethmarheide als Bereitstellungskraft für die Kameraden und ein paar Tage später bei einer Wohnungstüröffnung verbunden mit einer Personenrettung“, sagt die Feuerwehrfrauenanwärterin stolz.
Vier Lehrgänge warten in der Ausbildung
Ehe sich Johanna Diekmann jedoch mit den Titel „Feuerwehrfrau“ schmücken darf, muss sie noch den obligatorische Check und einen Lehrgang absolvieren. Vorausgesetzt, die Corona-Bestimmungen lassen es zu, startet der Feuerwehrlehrgang im Februar 2021. Vier Module „Grundrechte für Feuerwehreinsätze“, „Grundtätigkeiten für Feuerwehreinsätze“, „eine Gruppe im Löschangriff“ sowie „Technische Hilfe“ stehen bis Ende November 2021 auf dem Stundenplan. Zusätzlich muss Johanna Diekmann an jeweils zwei Wochenenden noch einen Atemschutz- sowie ein Funkerlehrgang mit einer Erfolgskontrolle absolvieren.
„Ich bin zuversichtlich, dass Johanna die Lehrgangsanforderungen meistern wird und wir in der Männerdomäne Feuerwehr offiziell eine weitere Frau, neben Anne Herrmann, begrüßen können“, sagt Brambauers stellvertretender Löschzugführer Rüdiger Huld. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Johanna auch gut anpacken kann. Bisher ist sie für uns schon eine wertvolle Stütze.“
Abseits der freiwilligen Feuerwehrarbeit möchte Johanna Diekmann nach Abitur an der Waltroper Gesamtschule eine Ausbildung zur Mechatronikerin aufnehmen. Mit ihrem Hobby Step Aerobic hält sie sich fit.
Auch in diesem Jahr nahmen wir an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag teil. Trotz des Kälteeinbruchs war die Gedenkfeier gut besucht. Alle Teilnehmer folgen aufmerksam den Worten von Martin Fleischmann, Pfarrerin Friederike Scholz-Druba und Gerd Oldenburg. Frieden und Freundschaft sind nicht selbstverständlich, sondern erfordern ständig einen Dialog zwischen den Menschen. Krieg ist keine Lösung. Mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne wurde die Veranstaltung beendet.
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